Das Ředitelství vodních cest České republiky wurde vom Ministerstvo dopravy a spojů ČR zum 1. April 1998 als Organisationseinheit des Staates errichtet. Es befasst sich mit den verkehrlich bedeutsamen Binnenwasserstraßen [1].
Rechtliche Stellung
Heute wird es vom Ministerstvo dopravy České republiky nach § 51 Abs. 1 des Gesetzes Nr. 219/2000 Slg. errichtet. Die Gründungsurkunde steht auf der Website der Behörde in der vollständigen Fassung nach Nachtrag Nr. 12 zur Verfügung [1].
Gegenstand der Tätigkeit
Den Grundzweck der Organisation umreißt das Gründungsdokument in sechs Bereichen. Der erste ist die Vorbereitung von Unterlagen und die Mitwirkung bei der Festlegung der Bedingungen und Parameter für den Bau, die Modernisierung, die Instandsetzung, die Instandhaltung oder die Verwaltung verkehrlich bedeutsamer Binnenwasserstraßen [1].
Den zweiten Bereich bilden die Vorbereitung und Durchführung neuer Investitionen an diesen Wasserstraßen, soweit sie weder bestehende staatliche Wasserbauwerke betreffen, die von den staatlichen Unternehmen Povodí bewirtschaftet werden, noch deren Modernisierung [1].
Der dritte Bereich umfasst den Bau, die Modernisierung, die Instandsetzung, die Instandhaltung und die Verwaltung des Staatsvermögens, das Bestandteil der verkehrlich bedeutsamen Binnenwasserstraßen ist. Dazu gehören öffentliche Häfen, Anlegestellen, Umschlagplätze, Liegeplätze, Servicezentren und Spezialschiffe einschließlich der Erbringung von Leistungen öffentlicher Häfen [1].
Der vierte Bereich ist die Pflege des Vermögens der Tschechischen Republik, das dem Betrieb des Hafens im deutschen Hamburg dient und das der Staat besitzt oder mietet; dazu gehören Bau, Modernisierung, Instandsetzung, Instandhaltung und Verwaltung [1].
Die letzten beiden Bereiche bilden der Aufbau von Informationsdiensten für die Verwaltung der Wasserstraße und die Sicherung von Information und Öffentlichkeitsarbeit rund um Bauten, Modernisierungen, Instandsetzungen, Instandhaltung und Verwaltung der verkehrlich bedeutsamen Binnenwasserstraßen [1].
Ziele an Elbe, Moldau und Bata-Kanal
Nach der Startseite der Behörde beträgt die schiffbare Länge von Elbe, Moldau und Bata-Kanal 514 km. Die Behörde erklärt, dass dieses Netz für die Fracht- wie für die Freizeitschifffahrt viel stärker genutzt werden könne als bisher und dass schon verhältnismäßig kleine Investitionen es ermöglichen würden, mehr Fracht auf dem Wasser zu befördern und die Freizeitschifffahrt einer größeren Zahl von Menschen zugänglich zu machen [2].
Aufgabe der Behörde ist es laut derselben Seite, Bedingungen für eine breitere Nutzung der Schifffahrt zu schaffen, und zwar konkret durch die Verlängerung der Wasserstraßen um 42 km, höhere Parameter, bessere Ausstattung und öffentliche Häfen [2].