Bild aus Pražský patriot
Bild aus Pražský patriot

Die Hauptstadt Prag startete in Zusammenarbeit mit dem Gebietsverband Prag 1 des Tschechischen Roten Kreuzes das Projekt Pražský krizový dobrovolník. Nach Angaben des Sprechers des Magistrát hlavního města Prahy, Vít Hofman, soll ein einheitliches Netzwerk vorbereiteter Freiwilliger entstehen, die bei außergewöhnlichen Ereignissen zur Hilfe eingesetzt werden können und so die Arbeit der professionellen Einsatzkräfte unterstützen. Als Beispiele solcher Situationen nennen die Quellen extremes Wetter, technische Havarien oder den Ausfall grundlegender Dienste.

Die Erfassung der Freiwilligen und die Kommunikation mit ihnen sollen über die digitale Plattform Sinch laufen, die eine schnelle Ansprache und Koordination nach den Bedürfnissen des Krisenmanagements ermöglichen soll. Interessierte können sich online registrieren. Registrierte Freiwillige sollen einen Newsletter mit praktischen Tipps und Informationen sowie ein Angebot ausgewählter Kurse zu Krisenvorsorge und Resilienz erhalten.

Oberbürgermeister Bohuslav Svoboda (ODS) sagte, das Projekt solle den Menschen Wissen, Unterstützung und die Möglichkeit zur Mitwirkung bieten, denn eine sichere Stadt werde auch von Einwohnern gebildet, die einander schützen können. Die Leiterin der Sicherheitsabteilung des Magistrats, Markéta Štalmachová, bezeichnete nicht nur die rechtzeitige Aktivierung der Freiwilligen als wichtig, sondern auch ihre laufende Vorbereitung und eine klare Koordination.

Chronologie

  • — Die Stadt Prag hat ein Projekt für Krisenfreiwillige gestartet, die auf Notfälle vorbereitet werden sollen. Pražská Drbna Pražský patriot

Quellen

  1. Pražský patriot — 18. Oktober 2026
  2. Pražská Drbna — 18. Oktober 2026