Jaromír Beránek ist stellvertretender Prager Oberbürgermeister für Verkehr und wird der Česká pirátská strana zugerechnet.[1]

U-Bahn-Linie D

Als die Dopravní podnik hlavního města Prahy die Ausschreibung für den Bau der Stanice metra D Libuš ausrief, sagte Beránek, er wolle die Station vorzeitig fertigstellen, damit sie zusammen mit dem ersten Abschnitt der Linie im Jahr 2032 in Betrieb gehen könne. Libuš bezeichnete er als dicht besiedelten Stadtteil, der eine schienengebundene Verbindung mit großer Kapazität brauche.[1] Der voraussichtliche Auftragswert betrug rund 3,76 Milliarden Kronen ohne Mehrwertsteuer.[2]

Verkehr und Lärm

Im September 2026 begann die Prager Polizei, ein mobiles Lärmmessgerät zur Kontrolle von Auspuffanlagen einzusetzen.[3] Laut Beránek könnte die Stadt künftig ein bis zwei weitere solcher Geräte anschaffen. Einen mobilen Rollenprüfstand zur Aufdeckung manipulierter E-Bikes könnte die Stadt nach seinen Worten im Oktober erhalten.[4] Laut dem beschlossenen Material kostet die Installation eines Radars zwei bis fünf Millionen Kronen, der Betrieb pro Jahr etwa 100 000 Kronen, die die Stadtbezirke tragen werden. [6] Die Stadtbezirke sollen laut Beránek aus dem Haushalt der Hauptstadt Zuschüsse für neue punktuelle und abschnittsbezogene Radare erhalten, deren Installation das Rathaus bezahlt und die Technická správa komunikací hlavního města Prahy ausführt. [6] Der Rollenprüfstand aus den Niederlanden soll 420 000 Kronen kosten. [3]

Am 8. Oktober 2026 vertrat er die Česká pirátská strana in einer Debatte des Český rozhlas Praha mit den Kandidaten für die Prager Stadtversammlung. [5]

Chronologie

  • — Das Magistrát hlavního města Prahy hob zum 30. September 2026 die Preisverfügung mit Höchstpreisen für Taxis mit Taxameter auf, sodass seit 1. Oktober kein Höchstpreis gilt; der stellvertretende Oberbürgermeister Jaromír Beránek erklärte, die Aufhebung habe eine Amtsabteilung und nicht die Stadtführung beschlossen, und er wolle den Schritt rückgängig machen. → ČTK / České noviny ČT24: regiony

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Quellen

  1. Novinky.cz
  2. ČTK / České noviny
  3. iDNES.cz — 29. September 2026
  4. Blesk.cz
  5. Český rozhlas Praha — 8. Oktober 2026
  6. Pražský deník — 5. Oktober 2026