David Štojdl ist Bürgermeister der Stadt Trhové Sviny im Gebiet Českobudějovicko. Bei den Kommunalwahlen 2026 führte er die Kandidatenliste der Bewegung Naše Česko, auf der laut Deník die Mehrheit parteilos war [1]. Zuvor, bei den vorangegangenen Wahlen, führte er in Trhové Sviny eine Kandidatenliste an, die unter der Flagge der ODS aufgestellt wurde [1].

Ergebnis der Wahlen 2026

Die Kandidatenliste von Naše Česko unter der Führung von David Štojdl erhielt in Trhové Sviny über 68 Prozent der Stimmen und 18 von 23 Mandaten im Gemeinderat [1]. Die übrigen Mandate entfielen auf ANO 2011 mit zwei Sitzen sowie auf KDU-ČSL, Nestraníci und Volba pro město mit je einem Mandat [1]. Der Deník bezeichnete dieses Ergebnis als einen politischen Rekord [1].

David Štojdl sagte zu dem Ergebnis: „Das ist ein ausgezeichnetes Ergebnis, wirklich ein Unikat, was uns da gelungen ist.“ [1] Als Hauptgrund für den Erfolg nannte er die Arbeit in der vergangenen Wahlperiode: „Diese vier Jahre haben wir geschuftet, in Sviny hat man das gemerkt. Die Leute haben gesehen, dass die Dinge erledigt werden.“ [1] Seiner Ansicht nach trug auch ein ruhiger Wahlkampf ohne gegenseitige Angriffe zu dem Ergebnis bei, den nach seinen Worten Naše Česko gemeinsam mit drei weiteren der fünf kandidierenden Gruppierungen führte [1].

Weiteres Vorgehen

David Štojdl beschrieb die politische Atmosphäre in der Stadt mit den Worten: „Wir sprechen mit allen.“ [1] Nach den vorangegangenen Wahlen hatte er eine Koalition geschlossen, die laut Deník die traditionellen Meinungsunterschiede in der Stadt überbrückte, und der Bürgermeister rechnete damit, in ähnlichem Geist weiterzumachen [1]. Zur künftigen Ausrichtung sagte er: „Jetzt müssen wir keine Koalition bilden. Aber mit ANO 2011, den Nestraníci und der KDU-ČSL sind wir in Kontakt, wir werden sie zu Gesprächen einladen, aber eine Koalition werden wir nicht bilden.“ [1] Den Mandatsgewinn schrieb er der gesamten Kandidatenliste zu: „Dass wir 18 Mandate bekommen haben, ist das Verdienst aller Leute auf der Liste. Die Wähler haben die Arbeit aller gewürdigt.“ [1]

Chronologie

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Quellen

  1. Deník (České Budějovice / Jižní Čechy) — 13. Oktober 2026