Vertreter des WWF setzten am 29. September 2026 rund 2100 markierte Sterlets in die Flüsse Thaya und March im Gebiet um Břeclav aus.

Naturschützer der Organisation WWF (World Wide Fund For Nature) setzten am 29. September 2026 an vier Stellen etwa 2100 Sterlets in die Flüsse Thaya und March im Gebiet um Břeclav aus [1]. Die Fische stammen aus der Aufzucht des Betriebs Rybníkářství Pohořelice und sind mit einem Chip versehen, mit dem sich nachverfolgen lässt, wohin sie wandern [1].
Der Sterlet gehört zu den ursprünglichen Arten der großen europäischen Flüsse. Nach Angaben des Sprechers von WWF Česko, Lukáš Hrábek, ist sein Bestand heute zu gering, als dass sich die Art von selbst ausreichend vermehren und die Gewässer wieder besiedeln könnte [1]. Anders als andere Störarten wandert er nicht ins Meer, weshalb er in Tschechien künstlich ausgesetzt werden kann [1]. Seine Vorfahren waren wilde Störe aus der Donau [1].
Der Störexperte Bořek Drozd sagte, wichtig sei zu beobachten, wie die Fische im Fluss gedeihen und welche Bedingungen sie dort vorfinden [1]. Die Aussetzung knüpft an eine Frühjahrsaktion an, bei der der WWF in die March im Landschaftsschutzgebiet Litovelské Pomoraví bei Olmütz kleine Jungfische setzte, die in Inkubationsboxen direkt im Fluss geschlüpft waren [1].
Chronologie
- — Naturschützer setzten etwa 2100 Störe in die March und die Thaya aus. Ekolist.cz ČTK / České noviny
Quellen
- ČTK / České noviny — 29. September 2026