Tomáš Fiala ist Senator für den Senatswahlkreis Nr. 12 Strakonice und Direktor des Krankenhauses in Strakonice.[1][2] Er wurde am 25. März 1957 in Strakonice geboren und studierte Kinderheilkunde an der 2. Medizinischen Fakultät der Karls-Universität in Prag. [7]

Erstmals kandidierte er 2020 als Parteiloser für die ODS für den Senat. Anfang 2026 wechselte er zur Bewegung Naše Česko, die der Hejtman des Jihočeský kraj, Martin Kuba, 2025 nach seinem Austritt aus der ODS gegründet hatte.[1][3] Beim Wechsel sagte Fiala, ein Senator habe drei Hauptaufgaben: Gesetze zu prüfen und sie gegebenenfalls zu ändern oder an das Abgeordnetenhaus des Parlaments der Tschechischen Republik zurückzugeben, die Demokratie zu schützen und seine Region zu unterstützen.[1]

Im Oktober 2026 verteidigte er als Kandidat von Naše Česko sein Mandat bereits im ersten Wahlgang.[1][3][4][5] Martin Kuba bezeichnete Fialas Kandidatur als wichtig für die junge Bewegung. [7] Fiala kündigte an, im Dezember 2026 die Leitung des Krankenhauses in Strakonice, das er seit 24 Jahren führt, abzugeben und sich ab 2027 ganz der Arbeit im Senat widmen zu wollen. [6] Von 2012 bis 2016 war er stellvertretender Vorsitzender der Asociace českých a moravských nemocnic. [7] Unter seiner Leitung erhielt das Krankenhaus viermal den Titel Nemocnice roku České republiky. [7] Im Krankenhaus in Strakonice begann er 1983 als Kinderarzt, ab 1997 war er stellvertretender Direktor und seit 2003 leitet er es. [7] Laut iDNES.cz hatte er nach Auszählung von mehr als drei Vierteln der Wahlbezirke über 58 Prozent der Stimmen, Miroslav Ušatý (Svobodní) knapp 23 und Jana Hrdinová (KDU-ČSL) knapp 20 Prozent.[2]

Nach der Wahlprognose der Česká tisková kancelář beteiligten sich im Wahlkreis rund 44,12 Prozent der Wähler, drei Kandidaten bewarben sich um das Mandat. [7]

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Quellen

  1. Novinky.cz — 10. Oktober 2026
  2. iDNES.cz — 10. Oktober 2026
  3. Echo24 — 10. Oktober 2026
  4. iROZHLAS — 10. Oktober 2026
  5. ČT24: regiony — 10. Oktober 2026
  6. Novinky.cz — 11. Oktober 2026
  7. Ekonomický deník — 10. Oktober 2026