Karl IV. war ein Herrscher, mit dem in Prag die Wenzelskrone, der Bau des Veitsdoms und der Kamenný most verbunden sind.

Karl IV. war ein Herrscher, mit dem sich in den Prager Denkmälern mehrere Bauten und Gegenstände aus dem 14. Jahrhundert verbinden.
Laut der Česká tisková kancelář ließ er 1346 die Krone für seine Krönung zum böhmischen König anfertigen, die im folgenden Jahr stattfand.[1] Die Verwaltung der Prager Burg gibt an, dass er 1344 mit dem Bau des gotischen Veitsdoms begann; die ersten Baumeister waren Matthias von Arras und später Peter Parler.[2] Der Denkmalkatalog des Národní památkový ústav gibt an, dass die Prager Burg von Karl IV. gemeinsam mit seinem Sohn Wenzel IV. zu einem gotischen Palast erweitert wurde.[3] Laut demselben Katalog wurde der heutige Kamenný most in Prag zur Zeit Karls IV. erbaut; sein Grundstein wurde 1357 gelegt, und den Bau leitete nach dem ersten Verfasser des Entwurfs Peter Parler.[4] Das Buch befasst sich laut derselben Rezension auch mit dem kulturellen Mäzenatentum der Zeit Karls, zu dem es die Karls-Universität, die Karlsbrücke, die Burg Karlštejn und das Nové Město in Prag zählt. [5] Laut der von Deník veröffentlichten Rezension des Buches „Císař Karel IV. Postrach světa“ von Olaf B. Rader gab die kaiserliche Kanzlei während der Regierungszeit Karls etwa 30 000 Urkunden aus, von denen rund 10 000 erhalten sind. [5]