Prager Ausstellung des Jahres 1891, für die das Gelände des Alten Ausstellungsareals, des heutigen Výstaviště Praha, mit dem Průmyslový palác als Mittelpunkt entstand.

Die Jubilejní zemská výstava war eine Prager Ausstellung des Jahres 1891. Für sie wurde das Gelände des Alten Ausstellungsareals angelegt, des heutigen Výstaviště Praha. Laut dem Denkmalkatalog wurde das Gelände später für die Ethnographische Ausstellung von 1895 erweitert, und 1898 fand dort die Ausstellung für Architektur und Ingenieurwesen statt [1].
Das Gelände
Grundlage des Ausstellungsgeländes war ein Lageplan von Bedřich Münzberger und Antonín Wiehl, der während der Vorbereitungen laufend angepasst wurde. Mittelpunkt des Geländes war der Průmyslový palác. Das zweite bedeutende Bauwerk war die Maschinenhalle, ein Pavillon zur Präsentation von Maschinen: ein dreischiffiger Bau mit Eisenkonstruktion und hölzernen Seitenschiffen. Das Gelände betrat man durch einen hölzernen Triumphbogen mit zwei Türmen, von dem aus sich eine Promenade zum Palast öffnete [1].
Die Hauptgebäude waren gemauert oder aus Eisen und Glas. Die mittleren und kleineren Bauten verbanden Mauerwerk mit Holz oder waren ganz aus Holz, im Geist der tschechischen Renaissance oder mit volkstümlichen Motiven. An den Entwürfen wirkten unter anderem František Buldra, Josef Stibral und Josef Vejrych mit. Zur Beleuchtung des Geländes dienten Bogenlampen von František Křižík [1].
Spuren der Ausstellung andernorts in Prag
Anlässlich der Ausstellung entstand 1891 auch die Trasse der Standseilbahn auf den Petřín, die an der Stelle einer alten Trennmauer zwischen dem Seminářská-Garten und dem Nebozízek-Garten verläuft. Im Park auf dem Petřín steht laut Denkmalkatalog auch eine Vase der Jubiläumsausstellung [2].
Quellen
- Památkový katalog NPÚ — 9. Oktober 2026
- Národní památkový ústav (Památkový katalog) — 9. Oktober 2026