Tomáš Zdechovský ist ein tschechischer Politiker der KDU-ČSL und Abgeordneter des Europäischen Parlaments.

Tomáš Zdechovský ist ein tschechischer Politiker der KDU-ČSL und Europaabgeordneter.[2] Der slowakische Parlamentsvizepräsident Tibor Gašpar von der Partei Smer bezeichnete ihn wegen dieser Resolution als „nützlichen Idioten“ und „Dschihadisten“, was Zdechovský im Mai 2026 zurückwies. [3] Im Frühjahr 2026 bereitete er eine Resolution des Europäischen Parlaments vor, die auf den Zustand des Rechtsstaats und den möglichen Missbrauch europäischer Gelder in der Slowakei aufmerksam macht. [3]
In einem Interview für den Podcast von Info.cz vom 26. September 2026 sprach er über die Verhandlungen im Europäischen Parlament zum Green Deal und über die Verhältnisse in der Bewegung ANO 2011. Nach Angaben der Redaktion war das Interview scherzhaft und voller Übertreibungen.[1] Am 6. Oktober 2026 veröffentlichte er in den sozialen Netzwerken eine Collage, die den slowakischen Europaabgeordneten Milan Mazurek von der Bewegung Republika mit Adolf Hitler vergleicht, und schrieb in dem Beitrag über Ähnlichkeiten bei Reden, Gesten und Rhetorik. [3] Mazurek wurde 2019 vom slowakischen Obersten Gerichtshof rechtskräftig wegen Verunglimpfung einer Nation, Rasse und Überzeugung aufgrund von Äußerungen über Roma verurteilt und verlor als erster slowakischer Abgeordneter wegen eines Urteils sein Mandat. [3] Ein aus Reden von Mazurek und Hitler zusammengestelltes Video hatte Zdechovský bereits am 5. Oktober 2026 geteilt. [3]
Laut der Beschreibung einer weiteren Sendung von Info.cz vom Oktober 2026 bezeichnete er eine eigenständige Kandidatur von KDU-ČSL und TOP 09 als von vornherein zum Scheitern verurteilt und würde an der Spitze der nächsten Formation lieber Martin Kupka als Petr Fiala sehen. [4] Das Verfahren wird im übrigen Teil der Klage fortgesetzt, und die Einstellung befasst sich nicht damit, ob Zdechovskýs Äußerungen wahr waren. [2] Ein Aktivist, der vor dem Bezirksgericht in Hradec Králové wegen eines Eingriffs in die Persönlichkeitsrechte gegen ihn klagt, nahm mit einem Schriftsatz vom 19. August 2026 die Forderung nach Zahlung von zwei Millionen Kronen und nach Entfernung von Zdechovskýs Beiträgen über ihn zurück, und das Gericht stellte diesen Teil des Verfahrens daher ein. [2] In einer Sendung von Info.cz vom 24. September 2026 sprach er über die Wahlversprechen von Andrej Babiš zu günstigeren Hypotheken, Energie und Kraftstoffen und sprach in diesem Zusammenhang von „Babišs Teuerung“. [5]