Die Klatovské rybářství ist ein Unternehmen, das 390 Teiche bewirtschaftet und jährlich etwa 130 Wasserflächen abfischt.

Die Klatovské rybářství ist ein Fischereibetrieb, der 390 Teiche bewirtschaftet [1][2]. Direktor ist Václav Voráček, der seit 33 Jahren in der Branche arbeitet [1].

Abfischungen im Jahr 2026

Das Unternehmen verschob 2026 den Beginn der Herbstabfischungen wegen der Trockenheit um einen Monat auf Mitte November, wenn es in gewöhnlichen Jahren mit den Abfischungen schon fast fertig ist. Der Fischfang für den Weihnachtstisch und den Export findet im Dezember statt. Das Unternehmen plant dennoch, 130 Wasserflächen abzufischen, wie in den Vorjahren [1][2].

Grund der Verschiebung ist nach Angaben des Direktors der Wassermangel in den Hälterbecken, in die die Fische aus den Abfischungen kommen und wo sie bis Weihnachten bleiben sollen. Die Hälterbecken werden nicht von großen Wasserläufen gespeist. Dem Direktor zufolge haben auch ausländische Abnehmer kein Wasser in ihren Hälterbecken, und in 33 Jahren Arbeit in der Branche habe er einen solchen Wassermangel und eine ähnliche Verspätung der Abfischungen nicht erlebt. Die Termine der Abfischungen will das Unternehmen kurzfristig festlegen und verschiebt sie vorerst so weit wie möglich in der Hoffnung auf Niederschläge [1][2].

Von den großen Teichen sollen Myslívský, Merklínský, Mezholezský, Nezamyslický, Břežanský, Liščí und Pirkovský abgefischt werden. Nach Angaben des Direktors werden die Fische von guter Qualität und in ausreichender Menge sein, aber mit geringerem Stückgewicht, weil Trockenheit und heißer Sommer die Zufütterung begrenzten [1][2].

Folgen der Trockenheit

Das Unternehmen musste in diesem Jahr aus Dutzenden der am stärksten ausgetrockneten Teiche die Fische abfischen, um sie zu retten, und einzelne Teiche ganz abfischen. Es fuhr die Wasserflächen häufiger ab, maß den Sauerstoff und installierte Geräte zur Sauerstoffanreicherung des Wassers. Die durchflossenen Teiche stehen nach Angaben des Direktors bei zwei Dritteln des üblichen Stands, und am schlechtesten ist die Lage bei Teichen, die nur aus Niederschlägen gespeist werden, von denen das Unternehmen etwa ein Drittel hat. Fische verendeten nicht in größerer Zahl [1][2].

Der Direktor schätzt eine Verteuerung der Weihnachtsfische um fünf bis zehn Prozent wegen steigender Personalkosten und eines höheren Kraftstoffverbrauchs. Die Preise hat das Unternehmen noch nicht festgelegt [1][2].

Chronik

  • — Die Klatovské rybářství verschob wegen der großen Trockenheit den Beginn der Herbstabfischungen um einen Monat auf Mitte November. Plzeňská Drbna Ekolist.cz

Quellen

  1. Plzeňská Drbna — 31. Oktober 2026
  2. Ekolist.cz — 1. November 2026