Das Institut pro regulaci hazardních her (IPRH) ist eine tschechische Organisation, die sich öffentlich zur Regulierung des Glücksspiels äußert. Sein Direktor ist Jan Řehola.[1]

Prognoseplattformen

Im Oktober 2026 wies das Institut darauf hin, dass das Finanzministerium die Prognoseplattform Kalshi auf die Liste der nicht zugelassenen Online-Glücksspiele gesetzt hat. Internetanbieter sollen damit tschechischen Nutzern den Zugang zu ihrer Domain verwehren. Ähnlich sperrte das Ministerium im Sommer 2026 die Plattform Polymarket.[1][2]

Řehola begrüßte die Entscheidung und bezeichnete die Aufnahme von Polymarket in die Liste als wichtigen Präzedenzfall. Seiner Aussage nach „soll nicht der Name des Produkts entscheidend sein, sondern seine tatsächliche Natur“.[1] Laut Lupa.cz erklärte das Institut, auf dem Markt seien zahlreiche ähnliche Plattformen tätig, und es müsse laufend geprüft werden, ob ihr Angebot die Merkmale eines nicht zugelassenen Glücksspiels nach tschechischem Recht erfülle. Es wies außerdem darauf hin, dass neue digitale Produkte die Regeln zum Spielerschutz, zur Verhinderung von Geldwäsche und zur Marktaufsicht nicht durch andere Begriffe umgehen dürften.[2]

Nach vom Institut veröffentlichten Daten wurden auf Kalshi im September 2026 Kontrakte im Wert von rund 59,2 Milliarden US-Dollar gehandelt, etwa 48 Prozent mehr als im August.[2]

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Quellen

  1. Echo24
  2. Lupa.cz