Die norwegische Polizei teilte am 31. Oktober 2026 mit, dass ein in norwegischen Gewässern gefundener Leichnam zu einem von drei Tschechen gehörte, die nach einem Unglück eines Fischerboots im September 2026 vermisst worden waren [1][2][3]. Konsularische Hilfe bestätigte der Sprecher des tschechischen Außenministeriums, Adam Čörgő: „Unsere Konsulin in Oslo steht in Kontakt mit der örtlichen Polizei, und in der Sache laufen die üblichen konsularischen Maßnahmen.“ [2] Die Angehörigen in der Tschechischen Republik wurden laut Polizei benachrichtigt [2][3].

Verlauf der Suche

Laut der Česká tisková kancelář mieteten vier Tschechen ein Boot zum Angeln und fuhren damit am 18. September 2026 von der Insel Averøy im Westen Norwegens aus; vor Einbruch der Dunkelheit sollten sie zum Festland zurückkehren [2][4]. Als sie zur vereinbarten Zeit nicht zurückkehrten, begann eine groß angelegte Suche unter Beteiligung eines Hubschraubers [2][4]. Einen Leichnam fanden Rettungskräfte bereits bei der anfänglichen Suche. Die Polizei ging davon aus, dass auch die übrigen drei Männer ums Leben gekommen waren, und die Behörden beendeten die Suchaktion Anfang Oktober 2026 [2][4]. Laut iDNES.cz wurde das gekenterte Boot beim Grip-Archipel gefunden [1]. Was auf See geschah, bleibt unklar [2][4].

Fund und Stand des Falls

Laut iDNES.cz wurde der nun gefundene Mann von Meeresströmungen zu den Lofoten getragen, und die norwegische Polizei entdeckte ihn bei der Gemeinde Vestvågøy, in der Luftlinie mehr als 600 Kilometer nördlich der Unglücksstelle [1]. Der Einsatzleiter des Polizeidistrikts Møre og Romsdal, Espen Andrésen, erklärte, zwei Personen seien weiterhin nicht gefunden worden. Eine Wiederaufnahme der aktiven Suche bezeichnete er als unwahrscheinlich: „Die Polizei wird in dieser Sache derzeit keine weiteren Schritte unternehmen, sofern keine neuen Tatsachen auftauchen.“ [1] Die norwegischen Medien haben laut iDNES.cz, das einen Bericht von NRK zitiert, mit dem Fall die Diskussion über die Sicherheit des Meerestourismus neu eröffnet. Die staatliche Untersuchungskommission für Unfälle schlägt strengere Regeln für die Vermietung von Booten und eine Pflicht zu Ortungsgeräten an Bord vor [1].

„Die Polizei wird in dieser Sache derzeit keine weiteren Schritte unternehmen, sofern keine neuen Tatsachen auftauchen.“

Der Einsatzleiter des Polizeidistrikts Møre og Romsdal, Espen Andrésen, erklärte[1]

Quellen

  1. iDNES.cz — 31. Oktober 2026
  2. ČTK / České noviny — 31. Oktober 2026
  3. Echo24 — 31. Oktober 2026
  4. Novinky.cz — 31. Oktober 2026