Die Böhmisch-Mährische Höhe ist eine hügelige geomorphologische Einheit, deren höchster Punkt laut Český statistický úřad der Javořice (837 m ü. M.) ist; sie bildet die Oberfläche des Kraj Vysočina.

Sanft gewellte Landschaft mit abwechselnd Wäldern, Wiesen und Feldern, 2006
Sanft gewellte Landschaft mit abwechselnd Wäldern, Wiesen und Feldern, 2006Foto: Jirka82 in der tschechischsprachigen Wikipedia, 2006 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Die Böhmisch-Mährische Höhe ist eine geomorphologische Einheit im Landesinneren Tschechiens. Ihr Hügelland bildet die Oberfläche des Kraj Vysočina.[1] Im Osten des Jihočeský kraj schließt sie sich laut Český statistický úřad an das Südböhmische Becken an.[2]

Lage und Landschaft

Durch das Gebiet der Vysočina verläuft von Südwesten nach Nordosten die europäische Hauptwasserscheide, die zugleich die historische Landesgrenze zwischen Böhmen und Mähren ist.[1] Der Kraj zeichnet sich durch gegliedertes Gelände, größere Meereshöhe und dünne Besiedlung aus; der Český statistický úřad nennt außerdem eine vergleichsweise geringe Luftverschmutzung sowie wasserwirtschaftlich bedeutsame Gewässer und Wasserquellen.[1]

Der Bezirk Jihlava liegt im zentralen Teil der Böhmisch-Mährischen Höhe beiderseits der ehemaligen Landesgrenze und gehört überwiegend zum Gebiet der Jihlavské vrchy.[3] Die größte Höhe im Bezirk erreicht der Javořice (837 m), den der Český statistický úřad zugleich als höchsten Punkt der Böhmisch-Mährischen Höhe bezeichnet; die durchschnittliche Höhe des Bezirks liegt bei etwa 540 m, und das Klima ist den größten Teil des Jahres rau und kalt.[3]

Chronologie

  • — Der Český hydrometeorologický ústav warnte beim Durchzug einer Kaltfront vor starkem Wind mit Böen von bis zu 70 km/h im Erzgebirge und in der Böhmisch-Mährischen Höhe. → ČTK / České noviny iDNES.cz

Quellen

  1. Český statistický úřad, Krajská správa v Jihlavě
  2. Český statistický úřad, Krajská správa v Českých Budějovicích
  3. Český statistický úřad, Krajská správa v Jihlavě