
Präsident Petr Pavel verlieh am 28. Oktober 2026 bei einer Feierstunde auf der Prager Burg posthum Medaillen für Heldentum an drei tschechische Soldaten, die während einer internationalen Mission in Afghanistan ums Leben kamen.[1][2]
Der erste der Ausgezeichneten gehörte einer Spezialeinheit der Militärpolizei an und kam am 17. März 2008 bei einem Selbstmordanschlag im afghanischen Gereshk ums Leben, als er mit seinen Kollegen ein dänisches zivil-militärisches Team schützte. Laut Seznam Zprávy war er der erste Tscheche, der im Kampf gegen den Terrorismus unmittelbar im Gefecht mit dem Feind fiel.[1][2]
Der zweite Soldat kam am 31. Mai 2011 in der Provinz Wardak ums Leben, als ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ Iveco auf einen versteckten Sprengsatz fuhr. Im Fahrzeug saß er als Schütze und Bediener; ums Leben kam auch ein afghanischer Dolmetscher, zwei tschechische Soldaten wurden verletzt.[1][2] Der dritte Soldat wurde am 6. Juli 2011 bei einem Angriff auf einen vorgeschobenen Stützpunkt der Koalitionstruppen in der Provinz Wardak schwer verwundet. Behandelt wurde er im Ústřední vojenská nemocnice in Prag und im Militärkrankenhaus in Olmütz; seinen Verletzungen erlag er am 9. Oktober 2011.[1][2]
Laut Seznam Zprávy kamen in Afghanistan insgesamt vierzehn tschechische Soldaten ums Leben.[2]
Chronologie
- — Präsident Petr Pavel verlieh in der Prager Burg posthum die Medaille für Heldentum an drei tschechische Soldaten – Milan Štěrba, Robert Vyroubal und Adrian Werner –, die während ihres Einsatzes in Afghanistan ums Leben kamen. Blesk.cz Seznam Zprávy
Quellen
- Blesk.cz — 28. Oktober 2026
- Seznam Zprávy