Nikola Bartůňková ist eine tschechische Tennisspielerin, die im Oktober 2026 beim Turnier in Peking Aryna Sabalenka und Karolína Muchová besiegte.

Nikola Bartůňková auf einer Aufnahme von 2026
Nikola Bartůňková auf einer Aufnahme von 2026Foto: Daniel Cooper, 2026 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Nikola Bartůňková ist eine zwanzigjährige tschechische Tennisspielerin.[1][2] Auf der WTA-Tour hatte sie gegen Spielerinnen aus den Top Ten eine Bilanz von 1:4, bevor sie im Oktober 2026 beim Turnier in Peking in der dritten Runde die Weißrussin Aryna Sabalenka besiegte. Es war der bisher größte Sieg ihrer Karriere.[1]

Gegen Sabalenka hatte sie zuvor im Juni 2026 im Viertelfinale des Turniers in Berlin gespielt, das sie nach einer Führung von 6:2 und 4:0 mit 6:2, 6:7 und 4:6 verlor.[1]

In Peking besiegte sie dann am 8. Oktober 2026 Karolína Muchová mit 6:3 und 6:0 und zog ins Halbfinale ein.[3][2] Im Halbfinale am 10. Oktober 2026 unterlag sie der Russin Mirra Andrejewa in beiden Sätzen mit 2:6.[5] Die Weltranglisten-34. unterliefen laut iDNES in dem Spiel 15 unerzwungene Fehler, Muchová 37.[2] Laut Deník.cz hatte sie zuvor bereits bei den US Open gegen Andrejewa verloren, wo beide in der dritten Runde aufeinandertrafen.[6] Nach dem Spiel sagte Bartůňková: „Das Halbfinale ist für mich ein wahr gewordener Traum, so etwas hatte ich vor dem Turnier überhaupt nicht erwartet.“[2]

Achtzehn Monate vor dem Oktober 2026 stand sie in der WTA-Rangliste im sechsten Hundert.[2] In der WTA-Rangliste vom 12. Oktober 2026 verbesserte sie sich nach dem Turnier in Peking um fünf Plätze auf Rang 29, ihre bisher beste Platzierung; die vorherige Bestmarke war Rang 34 vom August 2026.[5] Am 13. Oktober 2026 zog sie nach einem fast dreistündigen Spiel in die zweite Runde des Turniers in Wuhan ein.[4] In der ersten Runde besiegte sie die achtzehnjährige Österreicherin Lilli Tagger mit 7:6, 2:6 und 6:1; in der nächsten Runde soll sie auf die Italienerin Jasmine Paolini treffen.[4]

Quellen

  1. Deník.cz — 4. Oktober 2026
  2. iDNES.cz: Olomouc — 8. Oktober 2026
  3. iROZHLAS — 8. Oktober 2026
  4. ČTK / České noviny — 13. Oktober 2026
  5. ČTK / České noviny — 12. Oktober 2026
  6. Deník.cz — 10. Oktober 2026