Matyáš Novák ist ein tschechischer Wildwasserkanute und Kayakcross-Fahrer. Bei der Europameisterschaft im Wildwasserkanu-Slalom im italischen Ivrea gewann er am 26. September 2026 den Kayakcross und wurde Europameister.[1][3]

Europameisterschaft 2026

Im Nachmittags-Zeitfahren des Kayakcross belegte er den vierten Platz mit einem Rückstand von 0,82 Sekunden auf den Sieger. Im Finale übernahm er bereits nach dem ersten Tor die Führung und gewann das Rennen vor zwei Franzosen.[1][2] Vierter im Finale wurde der Titelverteidiger Jakub Krejčí, sodass Tschechien im Finale mit zwei Vertretern antrat. [1] Das tschechische Team gewann bei der Meisterschaft sieben Medaillen, davon fünf in Einzelwettbewerben.[1] Den Kayakcross der Frauen gewann bei derselben Meisterschaft Tereza Kneblová, eine Freundin Nováks aus Olmütz. [1]

Mit Gold verbesserte er seine Bronzemedaille von der Weltmeisterschaft 2025 und knüpfte an Vít Přindiš an, der in Ivrea auf derselben Strecke 2021 den Europameistertitel gewonnen hatte.[1] Novák lobte, dass die Veranstalter die K.-o.-Läufe auf den Abend unter künstlicher Beleuchtung gelegt hatten, und erklärte, dass dies bei jedem großen Wettbewerb so gehandhabt werden sollte.[1][2] Novák beschrieb die Atmosphäre des Rennens mit den Worten: „Hier leuchteten Rauchfackeln, die Fans schrien, es war super.“ Er fügte hinzu, dass er am Anfang des Rennens viel Glück gehabt habe. [1]

Quellen

  1. ČTK / České noviny — 26. September 2026
  2. iDNES.cz — 26. September 2026
  3. Deník.cz — 26. September 2026