Auf dem Gelände des spanischen Munitionsherstellers Fábrica de Municiones de Granada (FMG) kam es am Freitag, dem 30. Oktober 2026, gegen 9:00 Uhr Ortszeit zu einer Explosion. Das Unternehmen gehört zur Czechoslovak Group (CSG); deren Sprecher Andrej Čírtek erklärte, die Explosion habe sich in der Demilitarisierungszone ereignet, also in dem Bereich, der der Vernichtung alter, beschädigter oder unbrauchbarer Munition dient. Dieser Bereich liege nach seinen Worten in sicherem Abstand zu den Produktionsanlagen und zu zivilem Eigentum.[1][2]
Das Unternehmen rief nach der Explosion den Notruf 112 und evakuierte die Beschäftigten. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren im Einsatz. Zwei Personen erlitten leichte Gehörverletzungen; schwer verletzt wurde nach Angaben der CSG niemand.[1] Die Produktion und das zivile Eigentum wurden nicht beschädigt, und die CSG rechnet nicht mit nennenswerten Auswirkungen auf die Produktion. Das Unternehmen arbeitet mit den Behörden an der Klärung der Ursachen zusammen.[1]
Quellen
- Seznam Zprávy — 30. Oktober 2026
- E15 — 30. Oktober 2026