Andrei Swjaginzew ist ein Regisseur, dessen Film „Minotaur“ im Oktober 2026 in die tschechischen Kinos kam.

Andrei Swjaginzew ist ein Regisseur. Laut Deník N gewann er den Goldenen Löwen in Venedig für sein Debüt „Die Rückkehr“ (2003) sowie Preise aus Cannes für die Filme „Leviathan“ (2014) und „Loveless“ (2017).[1]
Sein Film „Minotaur“ ist ein psychologischer Thriller, der in Russland ab Februar 2022 spielt und eine freie moderne Adaption des Films „Die untreue Frau“ von Claude Chabrol aus dem Jahr 1969 ist.[1] In Tschechien wurde er am 7. Oktober 2026 als Eröffnungsfilm der Reihe Be2Can im Prager Kino Lucerna gezeigt. In den regulären Verleih brachte ihn am 15. Oktober die Gesellschaft Film Europe.[1] Die Hauptfigur ist Gleb, Inhaber eines Logistikunternehmens in einer kleinen russischen Stadt, der seine Ehefrau der Untreue verdächtigt und zugleich einen Teil der Beschäftigten an die Front schicken soll. [3] Das Drehbuch schrieb er mit Simon Lyashenko, und zu den russischen Realitäten des Films gehört die Anwerbung von Beschäftigten der Firmen für die Front, die im Zentrum der Handlung steht. [4] Für den Film „Minotaur“ erhielt Swjaginzew beim Festival in Cannes den Großen Preis der Jury, und Frankreich wählte ihn zu seinem Kandidaten für den Oscar aus. [1]
Über den Film berichteten auch iROZHLAS, Seznam Zprávy und Deník.cz, die Texte und Kritiken zu seinem Start veröffentlichten.[2][3][4]
Quellen
- Deník N — 3. Oktober 2026
- iROZHLAS — 12. Oktober 2026
- Seznam Zprávy — 15. Oktober 2026
- Deník.cz — 15. Oktober 2026